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Die Zukunft beginnt in mir

Die Zukunft beginnt in dir

„Frauenkongress deutschlandweit“
im Schönstatt-Zentrum Borken

 

Maria Peitz, CBre. Von Wilhelmshaven bis zum Niederrhein sind sie nach Borken ins Schönstattzentrum angereist. Einige waren zum 1. Mal dabei, andere freuten sich, endlich wieder hier sein zu dürfen. Die Rede ist von 60 Frauen, die voller Spannung ihren „Frauenkongress deutschlandweit“ erwarteten.

 

Die drei großen Herzen im Eingangsbereich des Foyers machten den Ankommenden gleich deutlich, wo sie gelandet waren. Ganz nach Münsterländer Tradition bestanden sie aus Tannengrün, besteckt mit Röschen, dieses Mal allerdings – statt in weiß, wie bei Hochzeiten, gold bei Goldhochzeiten oder weiß-gelb bei Kirchenfesten – in den Farben des Frauenkongresses. Schon der Sektempfang mit Seccos in allen 3 Frauenkongress-Farben war ein Hingucker und vermittelte den Teilnehmerinnen Wertschätzung und Vorfreude.

Eine extra für den Tag zusammengestellte Musikgruppe unter Leitung von Dorothe Bößing sowie die von ihrer Tochter verfasste Choreografie für das Frauenkongress-Lied „Du wirkst“ brachte immer wieder neu Stimmung und Bewegung in die Feier.

 

Was bedeutet für Dich: DU wirkst – von innen her mehr bewegen?

Der Impuls von Schwester Caja „Die Zukunft beginnt in dir“ in Verbindung mit der Sandperformance von der Sandmalerei-Künstlerin Frauke Menger, ging unter die Haut, ließ neue Freude am eigenen Frausein aufkommen und förderte die Begeisterung, sich den heutigen Herausforderungen als Frau zu stellen. Die Frage: „Was bedeutet für Dich: DU wirkst – von innen her mehr bewegen?“, wurde von den Teilnehmerinnen sehr konkret beantwortet: „Als Erzieherin im Kindergarten begeistert den Glauben weitergeben.“ „Achtsam sein mit sich selbst, weil das auch Achtsamkeit mit den anderen zur Folge hat.“ „Liebevoll und wertschätzend leben, um von innen her Kirche zu verändern.“ „In der Begegnung mit Menschen vermittelnd und integrierend wirken.“ – Das sind nur einige Beispiele der Bandbreite, wie Frauen „wirken“ wollen und von innen her mehr bewegen können.

 

Momente der Wertschätzung

Da im Münsterland großer Wert auf gutes Essen gelegt wird, gab es natürlich auch ein Essen in festlichem Ambiente. Die kleine süße Vorspeise mit Herzklammer, vor dem Mittagessen serviert und die Ode an die Frau durch das „Kongress-Geschmunzel“, das viel Lachen und Freude hervorrief, waren beides Momente, die den teilnehmenden Frauen zeigten, wie wichtig es dem Vorbereitungsteam war, dass Frau sich wohlfühlt, wertgeschätzt fühlt und einen Tag voller Freude und Neuauftanken erleben darf.

 

Vielfältiges Alternativangebot

Das Alternativprogramm nach dem Festessen war reichhaltig und regte zur Begegnung an. Wer wollte, konnte einen individuellen Schal und ein Herz gestalten. Ein Infostand über „Gertraud von Bullion – die Frau der ersten Stunde“ in der Schönstattgeschichte regte zum Austausch an, genauso wie ein „Schöpfungsgang“, der besonders dazu anregen wollte, in der Schöpfung das „innere MEHR“ zu entdecken. Anregung für Gespräche mit anderen Teilnehmerinnen waren auch Video-Clips zum Thema „Frau und Beziehungen“ und „Frau und Spiritualität“. Wer wollte, konnte den Buch- und Kunstladen und die Cafeteria besuchen, genauso wie die kleine Schönstatt-Kapelle, die als Ruhe- und Glücksoase gestaltet war, in der für jede Besucherin ein Glückskonfetti-Tütchen bereitlag.

 

Dem engagierten Vorbereitungsteam wurde nach dem Abschluss mit der Gebetszeit „Geh unter der Gnade …“ viel Dankbarkeit entgegengebracht: Ganz herzlichen Dank…, super Atmosphäre und Alternativprogramm …, viele neue lebensnahe Impulse …, bitte nächstes Jahr wieder genauso …, man fühlte sich so sehr willkommen …, danke fürs Krafttanken …, gelungene Inspirationen beim Schöpfungsgang in der Natur …, danke für die vielen kleinen Geschenke …, die spürbare Freude aller Frauen war so wohltuend … „Ich wünsche mir, dass jede Teilnehmerin erkennt und sich bewusst ist, wie wertvoll sie ist und was für ein Geschenk sie ist.“ und „Ich wünsche mir, dass jede Frau hier eine schöne und gute Gemeinschaft genießen kann und mindestens einen neuen Impuls mit in ihren Alltag nehmen kann.“, diese beiden Wünsche, die am Anfang von zwei Frauen formuliert wurden, haben wohl voll ins Schwarze getroffen.

 

Quelle: schoenstatt.de